Kegeltour zum 10 Jährigen
Zum Skilaufen ins Schnalstal vom 19.01. bis 28.01.1990 (Südtirol)
Zum 10 Jährigen unseres Clubs sollte es natürlich etwas Besonderes sein. Da wir immer darauf bedacht sind die sportliche Seite mit einzubeziehen, entschieden wir uns fürs Skifahren. Wolfgang M. hatte eine Adresse von einem supertollen Sporthotel in einem Tal bei Meran, welches auch in unsere Geldbeutel nicht zu tiefe Löcher reißen würde. Er kümmerte sich dann auch um die Buchung des Hotels und der Reise mit der Bahn.

Kurz vor Mitternacht am 18.01.trafen wir uns auf dem Kölner Hauptbahnhof, und schon bald konnten wir uns mit Sack und Pack in unsere reservierten Abteile begeben. Doch zu unserem Ärgernis waren diese bereits belegt. Nachdem der Schaffner eingeschaltet wurde, bekamen wir von ihm die Worte zu hören, die uns für immer an diese Tour erinnern wird.
"Meine Herren, ihr Zug fuhr gestern".
Gott sei Dank fanden sich nach einiger Zeit zwei reservierte Abteile die nicht belegt worden waren, und so konnten wir uns dann doch noch ein paar Stunden schlafen legen.
Doch bereits in Koblenz gab es die nächste Überraschung. Eine Bremse an einem Waggon hatte sich nicht richtig gelöst und war heiß gelaufen. Der Zug musste eine halbe Stunde stehen bleiben. In München angekommen war unser Anschlusszug nach Meran bereits weg.

Erst einige Stunden später ging es dann mit dem Bummelzug nach Meran. Um endlich an unser Ziel zu kommen, mieteten wir uns zwei Taxen und fuhren durch das herrliche Tal bis zum Ende. Dort lag es nun vor uns. Unser supertolles Sporthotel.
Am nächsten Tag, nachdem alle mit Skipässen, Skischuhen und Ski ausgerüstet waren, ging es auf den Idiotenhügel. Dort wurden die Anfänger von den Könnern
in die Kunst des Skifahrens eingewiesen. Mit dem Erfolg, den Nachmittag doch lieber anders zu nutzen, um auf dem Gletscher Spaß zu haben.
Erst als am zweiten Tag der Skikurs von einem Profi durchgeführt wurde, fühlten sich die Anfänger bereits am Nachmittag zu Höchstleistungen geboren. Uwe D. hatte allerdings ein wenig Probleme mit der Richtung. Während Heinz mit einem eleganten Schwung neben zwei Skihasen zumstehen kommen wollte, dieses allerdings mit dem Ergebnis, dass er eine von beiden umfuhr.
Die Talstation der Seilbahn zum Gletscher befand sich direkt vor dem Hotel. Gott sei Dank war die Seilbahn auf dem Bild aus alten Zeiten.
Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir im Schwimmbad und in der Sauna.Da in dem Hotel und den umliegenden Häusern keine abendliche Kurzweil geboten wurde, traf man sich zur geselliger Kartenrunde an der Bar.
Einzige Ausnahme war der Mittwoch- und der Samstagabend. Dann öffnete sich die Tür im Nachbarhaus zur Disco-Time. Allerdings erwies sich die Konversation als äußerst schwierig, da nur Italienisch gesprochen wurde.Obwohl unsere Erwartung von einer Skiwoche nicht so verlaufen war, wie wir uns diese vorgestellt hatten, haben wir das Beste daraus gemacht und trotzdem viel Spaß gehabt.